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Impulse für Christen im Gesundheitswesen

 

 

Ausgabe 4 | 2011

 

Von Sr. Sabine Höffgen, Riehen

 

Unter Gottes Schutz

Stell dir vor, du bekommst zum Geburtstag die Kamera, die du dir schon so lange gewünscht hast. Voller Freude nimmst du sie mit in den Garten und machst deine ersten Fotos. Abends fällt dir plötzlich ein, dass du sie dort liegen gelassen hast. Was machst du? Du gehst hinaus, packst sie in eine Hülle und bringst sie an einen sicheren Ort. Wo ist dieser sichere Ort für uns?

 

Wo ist dieser sichere Ort für uns? — Unter Gottes Schutz und Deckung!
Für Gott sind wir so ein wertvoller Gegenstand, den ER nicht «draussen im Garten» liegen lässt.

Wir befinden uns in einer geistlich feindlichen Welt, deren Einflüsse uns schaden können. Es ist darum Gottes innigster Wunsch uns zu
schützen, indem er uns deckt.
Dieser Wunsch, seine Geschöpfe zu schützen, ist ein Ausdruck seines Wesens. Gottes Bedeckung ist ein Ausdruck für den Schutz und die liebevolle Fürsorge des himmlischen Vaters. Diese Fürsorge schliesst fördern, erziehen, nähren, pflegen und wachsen lassen ein. Dies bietet Gott für alle, die mit ihm in einer Bundesbeziehung leben. Wir können diesen Schutz nicht sehen, aber wo wir in Gottes Schutz eingehüllt sind, erleben wir Licht, Wahrheit, Heilung.
Die Bibel beschreibt diesen Schutz mit verschiedenen
Bildern. Keines der Bilder kann die Abdeckung Gottes vollkommen beschreiben, aber jedes einzelne zeigt uns eine wichtige Perspektive, die uns ein besseres Verständnis darüber gibt, was mit der Bedeckung durch Gott gemeint ist.


Gottes Deckung ist ein Ort, an dem wir Schatten und Zuflucht finden.

Wir alle haben sicher die wunderbare Kühle gespürt, wenn wir nach langer Zeit in der Sonne endlich an einen schattigen Platz gekommen sind. Gott ist nicht nur wie ein Sonnensegel, sondern Er ist wie eine steinerne Festung, in der wir Kühlung, aber auch Schutz vor starkem Unwetter erfahren (Ps.121; Ps. 91; Jes. 25,4).


Gottes Deckung ist ein Umhang, der unsere Nacktheit bedeckt.

Wir sehen diesen Wunsch Gottes in einer Beschreibung von Hesekiel, der über den Zustand der Stadt Jerusalem und seiner Einwohner spricht. Es ist der Vergleich mit
einem jungen Mädchen, das in eine Familie geboren wurde, in der es nicht versorgt und ungeschützt ausgesetzt wurde (Hes. 16).
Die geistlichen Kleider, die Gott für uns bereit hat, bedecken nicht nur unsere Nacktheit, sondern geben uns auch Würde und Autorität. Sein Umhang über uns ist ein Zeichen für die Bedeutung und den Wert, den Er uns gibt. Denken wir an den Sohn, der, nachdem er sein Erbe durchgebracht hat, zu seinem Vater zurückkehrt. Er kommt mit allen Anzeichen seines unreinen Lebens zurück. Er ist wahrscheinlich schmutzig. Wir können uns auch vorstellen, dass er nicht besonders gut roch. Der Vater umarmt ihn und lässt für ihn ein Gewand holen. Mit diesem Gewand bedeckt er alle offensichtlichen Spuren seines vergangenen Lebens und gibt ihm so seine
Würde zurück (Lk.15,22).
Kleider sagen auch immer wieder etwas über Autorität aus z. B. bei einem Polizisten in Uniform. Gott möchte, dass das Gewand Seiner Autorität in unserem Leben von den Mächten und Gewalten in den himmlischen Regionen erkannt wird.


Gottes Deckung ist wie der Flügel einer Henne.

Kücken finden Nähe und Schutz unter den Flügeln der Henne. Jesus selbst brauchte dieses Bild, als er über Jerusalem weinte (Mt. 23).
Seine Worte drücken Seine tiefe Sehnsucht aus, sein Volk zu schützen und ihm Zuflucht zu geben. Unter Gottes Flügeln sind wir wie unter einem Schirm, unter einer Decke. Hier sind wir vor aller Angst und vor dem Feind geschützt. Unser himmlischer Vater bietet uns in einer unsicheren und manchmal feindlichen Welt seinen Schutz an. In allem, womit wir uns in unserem Alltag auseinandersetzen müssen und in allem, was uns Angst oder Sorgen macht, dürfen wir diesen Schutz für uns persönlich jederzeit in Anspruch nehmen.
Wir können dies tun, indem wir die Worte der Bibel immer wieder als Wahrheit über unserem Leben aussprechen und als Realität für uns annehmen. Zum Beispiel kann man dies mit dem 91. Psalm tun:

 

Geborgen unter dem Schutz Gottes

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, darf bleiben im Schatten des Allmächtigen. Darum sage ich zum Herrn: «Du bistmeine Zuflucht und meine sichere Festung, du bist mein Gott, auf den ich vertraue»

Ja, er rettet dich wie einen Vogel aus dem Netz des Vogelfängers, er bewahrt dich vor der tödlichen Pest.

Er deckt dich schützend mit seinen Schwingen, unter seinen Flügeln findest du Geborgenheit. Seine Treue gibt dir Deckung, sie ist dein Schild, der dich schützt.

Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht oder vor den Pfeilen, die am Tag abgeschossen werden, nicht vor der Pest, die im Finstern umgeht, nicht vor der Seuche, die mitten am Tag wütet.

Selbst wenn Tausend neben dir fallen, gar Zehntausend zu deiner Rechten – dich trifft es nicht!

Aber anschauen wirst du es mit eigenen Augen, du wirst sehen, wie die Feinde Gottes ihre gerechte Strafe bekommen. Denn du hast gesagt: «Der Herr ist meine Zuflucht!» Den Höchsten hast du zum Schutz dir erwählt.

So wird dir kein Unglück zustossen, und kein Schicksalsschlag wird dich in deinem Zuhause treffen.

Denn er hat für dich seine Engel entsandt und ihnen befohlen, dich zu behüten auf all deinen Wegen.

Sie werden dich auf Händen tragen, damitdu mit deinem Fuss nicht an einen Stein stösst. Über Löwen und Ottern wirst du hinwegschreiten, starke junge Löwen und Schlangen wirst du zu Boden treten. So sagt nun der Herr: «Weil er mit ganzer Liebe an mir hängt, will ich ihn befreien; ich hole ihn heraus aus der Gefahr, denn er kennt meinen Namen. Wenn er zu mir ruft, werde ich ihm antworten. In Zeiten der Not stehe ich ihm bei, ja, ich reisse ihn heraus und bringe ihn zu Ehren.

Ich schenke ihm ein erfülltes und langes Leben und zeige ihm, wie ich Rettung schaffe.» (Neuen Genfer Übersetzung)


Buch zum Thema
God’s Covering – A Place Of Healing, David Cross, Sovereign World Ltd
(noch nicht auf deutsch erhältlich) 


Postmoderne Generation

Sie sind Söhne und Töchter von den «verlorenen Söhnen und Töchtern» und in der Fremde auf die Welt gekommen. Keine Erinnerung am den «Vater».


Treue Gottes

Gott wirbt mit seinen Verheissungen um unser Vertrauen. Er macht keine leeren Worte!


Freude in allem -

Freude über allem

Ich sehe Menschen im Gesundheitswesen, die mir Anlass zur Freude sind. Begegne ich ihnen, füllt sich mein Hoffnungs-und Freudentank automatisch.


Leid und Herrlichkeit

Versuche nicht, krampfhaft das Leid aus deinem Leben zu entfernen, sondern relativiere es. das leid ist befristet, die kommende Herrlichkeit unbefristet.


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