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Erschöpfungsdepression

Von Dr. med Samuel Pfeifer

 

Ich weiss nicht, wie ich das Leben schaffen soll. Ich bin zwar nicht richtig depressiv, aber ständig müde und erschöpft. Ich gehe wohl zur Arbeit, aber daneben habe ich fast keine Kraft für mein Privatleben. Es ist, als würden mir etwa 20 bis 30 Prozent der Kraft fehlen, die andere haben.“

“Ich möchte oft ausbrechen und einfach einen Moment sorglos und glücklich in den Tag hineinleben, doch dies gelingt mir immer weniger. Ich stelle dann auch meinen Glauben in Frage – mein Vertrauen auf Gott scheint wie weggeblasen . . . Manchmal stelle ich auch fest, wieviel Kraft mich das Mitleiden mit anderen kostet. Ich fühle mich dann so ausgelaugt, schlapp und nicht mehr imstande, die gewöhnlichsten Hausarbeiten zu verrichten.”

 

Ständig müde und erschöpft – wie viele teilen dieses Schicksal! Sie stehen tapfer im Leben, sie engagieren sich, sie sind da für andere Menschen – doch dann werden sie gebremst durch Müdigkeit und Erschöpfung. Sie können nicht, obwohl sie möchten.

Erschöpfung ist ein häufiges Symptom psychischer und/oder körperlicher Überlastung. Rund 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung klagen über ausgeprägte Müdigkeit und Erschöpfung. Gläubige Menschen empfinden es oft als grosse Not, dass sie trotz ihrer Sehnsucht nach Gottes Eingreifen einfach keine Energie und keine Lebensfreude haben. “Wie ein Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott zu dir!” (Psalm 42). Doch eine Erschöpfungsdepression hat nichts mit mangelndem Glauben zu tun, auch wenn in vielen Fällen der Glaube ebenfalls verdüstert ist und das Gebet nur bis zur Decke zu gehen scheint.

 

Die Erschöpfung kommt manchmal schleichend, ganz allmählich, wie bei einem Bach, der langsam austrocknet. Bei andern aber beginnt die Erschöpfungsdepression plötzlich und unvermutet, wie der Einsturz einer Brücke. Es hat zwar schon immer etwas geknarrt im Gebälk, doch dann fährt ein Lastwagen darüber, der das Bauwerk zum Einsturz bringt.

Von der zeitlichen Dauer kann man zwei Formen der Erschöpfung unterscheiden:

1. Vorübergehende Erschöpfung mit klaren beruflichen und privaten Auslösern, die durch entsprechende Entlastung und Umstellung des Lebens nachlässt und abklingt.

2. Längerdauernde, chronische Erschöpfung, die trotz weitgehender Einschränkung früherer Aktivitäten weiterbesteht und das Leben eines Menschen über lange Zeit hinweg überschattet. Für diese Form wird heute häufig der Begriff Chronic Fatigue Syndrom (Chronisches Müdigkeitssyndrom, CMS) verwendet.

In diesem Artikel möchte ich mich in erster Linie mit der ersten Form, mit der Erschöpfungsdepression beschäftigen. Wenn mich Menschen mit einer Depression aufsuchen, dann stellen sie immer wieder die Frage: Wie entsteht ein solcher Zustand? Was sind die Hintergründe? Wie kann ich da wieder herauskommen?

 

Wie entsteht eine Erschöpfungsdepression?

Viele denken zuerst an eine körperliche Erkrankung. Ein Mann berichtete mir: “Ich bin eigentlich recht sportlich und gehe regelmässig joggen. Aber vor einem Jahr wurden mir die Beine so schwer, dass ich fast nicht mehr rennen konnte. Es war, als würde meine Energie in den Boden abfliessen. Ich hatte oft Kopfweh und Muskelverspannungen. Schliesslich ging ich zum Hausarzt. Nachdem er mich untersucht hatte, fragte er mich, ob ich Sorgen oder Probleme hätte. Ich erzählte ihm dann von den schwierigen Verhältnissen im Betrieb. Dass es auch in der Ehe nicht so gut lief, habe ich ihm nicht gesagt . . .”

In der Tat kann eine Erschöpfungsdepression auch nach einer schweren Krankheit auftreten, etwa nach einer Grippe oder einer Hepatitis, nach einem rheumatischen Fieber oder bei Blutarmut. Oft aber findet der Arzt keine abnormen Laborbefunde, die eine körperliche Ursache nahelegen würden. Manchmal vermuten die Betroffenen eine versteckte körperliche Ursache. Sie laufen von Arzt zu Arzt, setzen eine “diagnostische Mühle” in Gang und fixieren sich dadurch immer stärker auf ein körperliches Leiden. Es fällt Patienten und Ärzten schwer, auch eine mögliche psychische Ursache anzunehmen. Wenn dann alle Untersuchungen nichts gebracht haben, wendet man sich der Alternativmedizin zu: Sind es giftige Ausdünstungen aus der neuen Tapete? Das Amalgam in den Zähnen oder eine “Verpilzung” des Darmes? Oder gar schädliche Energiestrahlen aus unterirdischen Wasserläufen?

 

Das Gespräch über psychische Ursachen ist dann schwierig: “Natürlich habe ich einiges zu verarbeiten, aber im Grunde genommen geht es uns doch gut. Unsere Tochter hat Schwierigkeiten in der Schule, aber andere haben das doch auch. Und Knatsch mit den Nachbarn – das kommt doch in vielen Häusern vor!” Man will es nicht wahr haben, dass vielleicht da ein Grund für die Müdigkeit liegen kann. Andere halten doch viel mehr aus, warum reagiere ich so?

In der Tat ist nicht nur der Stress allein schuld. Bei sensiblen Menschen lässt sich die Erschöpfung bis in die Kindheit zurückverfolgen. So erzählte mir eine Frau von ihren inneren Konflikten: “Meine Eltern hatten oft Streit miteinander. Und ich hatte immer den Eindruck, ich müsste wieder Frieden stiften zwischen den beiden. Ich litt unter den Spannungen. Und wenn ich dann Papa ein Küsschen gab, wurde er wieder ruhiger und weicher. Oft hat mich Mutter dann gebeten, ‘Geh, gib deinem Vater ein Küsschen, dann ist er wieder lieb mit uns!’ Bis heute habe ich den Eindruck, für den Frieden zwischen meinen Eltern verantwortlich zu sein, obwohl ich nun schon 37 Jahre alt bin. Ständig setze ich mich selbst unter Druck. In diesem Konflikt verliere ich so viel Kraft, dass ich oft nicht mehr kann.”

 

Seele auf Notstrom

Menschen, die unter Überlastung mit einer Erschöpfung reagieren, sind oft feinfühliger als andere, sensibler für die Nöte um sie herum, engagiert in Familie, Beziehungen und Beruf. Sensible Menschen seien das Salz der Erde, hat der Dichter Marcel Proust einmal gesagt. Doch es gibt eben auch eine Kehrseite der Sensibilität, nämlich eine erhöhte Verletzlichkeit und Erschöpfbarkeit.

Manchmal können Ratsuchende genau sagen, was es ist, das ihnen die Kräfte raubt. Eine Erschöpfungsdepression kann auch bei Menschen auftreten, die eigentlich recht belastbar und aktiv sind. Aber unsere Seele erträgt nur ein gewisses Mass an Belastungen (oder “Stress”).

Wenn Sorgen uns quälen und die Gedanken kreisen, dann braucht das Energie. Unser Gehirn wiegt nur 2 Prozent des Körpers, aber es verbraucht 20 Prozent des Sauerstoffs! In Kenia gibt es ein Wort für Depression: “kungfusisa”, was bedeutet: “zu viel nachdenken”. Wenn dieses Nachdenken auch noch konfliktbeladen ist, dann wird es anstrengend. Der Körper beginnt Warnsignale auszusenden, vom Herzklopfen bis zu Magenschmerzen, von Muskelverspannungen bis zu Schlafstörungen. Lässt die Belastung nicht nach, dann schaltet er “auf Notstrom” – es kommt zur Depression.

Es kommt zu einer Verminderung von drei Bereichen, die für die Lebensbewältigung von absoluter Wichtigkeit sind. Lassen Sie mich zu jedem Punkt einige Zitate von betroffenen Menschen geben:

 

a) Verminderung der Genussfähigkeit: “Früher habe ich ein gutes Essen genossen, heute liegt es mir auf. Ich muss auf vieles verzichten, wenn ich mich wohl fühlen will.” – “Früher waren Zärtlichkeit und Nähe so schön; heute verspanne ich mich oft im Zusammensein mit meinem Mann.”

b) Verminderung der Beziehungsfähigkeit: “Als Lehrerin sah ich früher wirklich eine Aufgabe an den Kindern; heute regen sie mich oft auf. Ich kann nicht mehr gelassen auf sie eingehen!” – “Andere Menschen sind so anstrengend. Oft reicht schon ein falsches Wort, und in mir verschliesst sich etwas. Ich will doch nicht nachtragend sein, aber es ist als wäre mir eine Nadel unter die Haut gegangen. Ich kann mich dann nicht mehr entspannt unterhalten, bis die Meinungsverschiedenheit ausgeräumt ist.”

c) Verminderung der Leistungsfähigkeit: “Bei meiner Arbeit muss ich viel telefonieren. Aber irgendwie habe ich jedes Mal Angst, wenn es klingelt. Manchmal wird es mir fast schwindlig. In letzter Zeit war ich oft so erschöpft, dass mich mein Arzt für einige Wochen arbeitsunfähig geschrieben hat.”

Die Depression kann so etwas wie ein Schutz vor weiteren Belastungen sein. Man hat nicht mehr die Kraft, alle Verpflichtungen einzuhalten, Veranstaltungen zu besuchen, Gespräche zu führen. Man muss das Leben ruhiger nehmen, wird auch von der Umgebung geschont. Doch die dunkle Wolke über der Seele verdüstert das ganze Leben; die Schwäche nimmt einem die Freude und führt in Selbstzweifel und Gefühle der Wertlosigkeit.

 

Wege aus der Erschöpfungsdepression

Wie können Menschen mit Sensibilität und Erschöpfung in einer hektischen und fordernden Welt überleben? Im Gespräche haben sich verschiedene Ansätze bewährt. Wir reden über die Auslöser der Depression, über falsche Denkmuster und problematische Reaktionen. Aber es geht auch um das Erlernen von Schutzmöglichkeiten und das Entwickeln einer neuen Lebensperspektive. Hier einige Hinweise:

 

Zeit zum Ruhen nehmen

Erschöpfte Menschen haben ein erhöhtes Bedürfnis nach Ruhe. Wenn sie in ein Schlafdefizit hineingeraten, dann wirkt sich das fatal aus: Die Belastbarkeit sinkt und kann in eine chronische Erschöpfung münden. Darum ist es wichtig, sich genügend Zeit zum Schlafen zu nehmen. Manchmal ist es sogar notwendig, Ferien einzuplanen, in denen man einfach einmal nachschlafen kann, bis “die Batterien wieder aufgeladen sind”.

Ruhe ist nicht immer Schlaf. Oft bedeutet es, sich zu lösen von den drängenden Aufgaben des Alltags. “Alles hat seine Zeit”, sagte schon der weise König Salomo, und selbst Jesus stand nicht rastlos im Einsatz. Manchmal sandte er seine Jünger bewusst in die Stille: “Geht ihr allein an eine einsame Stätte und ruht ein wenig. Denn es waren viele, die kamen und gingen, und sie hatten nicht Zeit genug zum Essen. Und sie fuhren in einem Boot an eine einsame Stätte für sich allein.”

Dieser einsame Ort der Ruhe ist für jeden Menschen etwas anders. Vielleicht reicht es, am Arbeitsplatz für einige Minuten in die kahlen Wände des WCs zu flüchten, bis sich die aufgewühlten Gefühle wieder beruhigt haben. Vielleicht haben Sie einen Lieblingsweg durch den Wald oder über weite Wiesen, wo Sie in der Beschaulichkeit der Natur auch Ihre innere Ruhe wiederfinden, wo Sie mit Gott und mit sich selbst reden können. Andere suchen die andächtige Stille im Halbdunkel einer Kirche, wo sich die Sonnenstrahlen in den farbigen Fenstern brechen und bunte Muster auf die Wände malen.

Ruhe kann bedeuten, sich daheim in den sicheren vier Wänden bequem hinzulegen und ein spannendes Buch zu lesen oder gemächlich im Garten zu arbeiten. Ruhe kann bedeuten, sich ein gutes Essen zuzubereiten und es mit Genuss und ohne Hetze zu geniessen. Denken Sie auch daran, sich genügend Zeit zu nehmen, ihren Tag zu verarbeiten, die Gedanken zu sammeln und ihre Sorgen bei Gott abzulegen.

 

Muss ich immer helfen?

Ruhen bedeutet auch, sich zu lösen von übermässiger Gewissenhaftigkeit und von Perfektionismus. Sensible Menschen neigen oft dazu, sich zu viel Verantwortung aufzubürden. Wenn sie eine Beziehung eingehen, dann sollte sie rundum und in jeder Hinsicht stimmen. Wenn eine Not an sie herangetragen wird, dann fühlen sie sich moralisch verpflichtet zu helfen.

Gerade Frauen in den mittleren Jahren, die zwischen ihren heranwachsenden Kindern und den zunehmend betagten Eltern stehen, leiden oft an dem Gefühl, für alles verantwortlich zu sein: für den Schulerfolg der Kinder, für die einfühlsame Betreuung der Eltern und für das Glück des Ehemannes. In meiner ärztlichen Tätigkeit begegne ich immer wieder Menschen, die daran zerbrechen, dass sie keine Grenzen setzen. Sie geben immer nach, sagen nie ’Nein’ und überfordern sich schliesslich in einem Masse, das zum Ausbrennen führt.

Eine Frau schreibt: “Traurige, deprimierte Menschen lassen mich nicht mehr los, ich leide darunter, dass es den Menschen, die ich liebe, nicht gut geht, dass ich nicht alles für sie wenden und zum Guten verändern kann.” Gläubige Menschen fragen sich oft, ob man sich denn der Not anderer Menschen verschliessen dürfe. Ist es nicht ein Gebot der Nächstenliebe, sich einzusetzen für benachteiligte und leidende Mitmenschen?

Aber es gibt selbst in der Bibel Situationen, wo nur ein Nein die richtige Antwort war. Ich bin beeindruckt von dem Selbstbewusstsein der fünf klugen Brautmädchen im Gleichnis, das Jesus einst erzählte. Als Mitternacht herannaht, kommen die fünf “törichten” Mädchen zu ihnen und betteln um Öl für ihre Lampen, die dem Verlöschen nahe sind. Wäre das nicht eine hervorragende Gelegenheit gewesen, ihnen etwas von der Grossmut Gottes zu zeigen? Die Antwort überrascht mich immer wieder. Sie beginnt mit einem klaren NEIN: “Nein, sonst würde es für uns und euch nicht genug sein; geht aber zum Kaufmann und kauft für euch selbst.”

Wer sich also übermässig verausgabt, der hat keine Energie mehr zum Helfen und keine Kraft mehr für sich selbst. Überprüfen Sie deshalb sorgfältig, wie viel Sie von Ihrem Öl, von Ihrem “Lebenssaft”, abgeben, oder im Klartext, wie weit Ihre Verantwortung geht. Wir können und müssen den anderen nicht alle Lasten abnehmen. Unsere Eltern müssen zu einem Teil selbst mit den Bürden des Alters fertig werden. Unsere Kinder müssen mit zunehmendem Alter selbst für ihr Verhalten gerade stehen. Sie dürfen zu Ihren begrenzten Kräften stehen.

 

Was bringen Medikamente?

Eine Frau erzählte mir: “Nach der Geburt unseres ersten Kindes wurde ich zum ersten Mal depressiv. Alles wurde zur Belastung. Wir hofften und beteten, dass die Depression nur vorübergehend sei. Doch sie zog sich über Monate hin, ohne aufzuhellen. Ich fühlte mich ständig schwach. Der Arzt wollte mir keine Medikamente geben; wichtig sei nur das Gespräch. Am Anfang war er zuversichtlich, aber mit den Monaten verlor er die Geduld und brach die Therapie ab.

Als sich die Depression nach zwei Jahren wieder verstärkte, gab mir ein anderer Arzt ein Antidepressivum. Dieses nehme ich nun seit fünf Jahren in niedriger Dosierung. Ich habe noch nie so gute Jahre erlebt. Ich spüre zwar oft meine Grenzen, aber ich habe genügend Energie für meine Familie und den Haushalt. Bei mir haben Medikamente eindeutig eine Linderung gebracht.”

Leider sind Medikamente nicht immer Wundermittel. Und doch können sie die Psyche stabilisieren und belastbarer machen. Studien haben gezeigt, dass rund die Hälfte von langjährig Depressiven unter einer regelmässigen antidepressiven Medikation weitgehend beschwerdefrei wurde. Bei leichteren Depressionen können auch pflanzliche Mittel wie etwa Johanniskraut sinnvoll sein. Oft helfen Medikamente auch, dass man mehr Kraft hat, das umzusetzen, was man in Therapie und Seelsorge lernt.

Andern den Zustand erklären

Wenn man seine Grenzen klar macht und sich in ihnen einrichtet, dann gibt es viel weniger Missverständnisse und Enttäuschungen. Die Beziehung gelingt besser und verursacht weniger Stress. Ähnlich muss man vielleicht auch Freunden erklären, warum man nicht so viel mit ihnen unternehmen kann. Eine Frau schrieb einmal an ihren Freundeskreis: “Seit meinem Schleudertrauma vor drei Jahren habe ich viel weniger Kraft als früher. Ich pflege kaum Beziehungen nach aussen, nicht weil mich die Menschen nicht interessieren oder mir das Leben um mich herum gleichgültig ist; nein, ich benötige meine vorhandenen Kräfte für mich, meinen Alltag, die Betreuung unserer kleinen Tochter und das Zusammenleben mit meinem Mann. Ich bin immer noch sehr auf Ruhe und Erholung angewiesen.

Ich bin Gott dankbar für alles was ich bis jetzt erfahren durfte, auch wenn es mich manchmal bis an meine Lebensgrenze geführt hat. Heute weiss ich noch nicht, wann ich wieder die nötige Kraft haben werde, um Besuch einzuladen oder an ein Fest zu gehen. Nur die Zeit und Geduld sind Massstab dafür.”

Für die therapeutische Seelsorge ist es wichtig, um die starke Einschränkung durch solche Erschöpfungszustände zu wissen. Nicht immer werden sie wie in der Geschichte von Elia (1. Könige 19) durch eine relativ kurze Erholungspause wieder aufgelöst. Manchmal braucht es Geduld, viel Geduld.

Wenn Gott uns aus unserer Welt der Aktivität, der Kraft und der Leistung herausnimmt und in die Stille führt, dann ist das oft eine schwere Erfahrung. Aber sie kann uns etwas lehren über den wahren Wert unseres Leben. Wir sind auch dann wertvoll, wenn wir mit Grenzen und Schwachheit zu leben haben.

Quelle: Publiziert CDK-Bulletin 1/2003

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